Einlagerung und Nutzen

Nabelschnurblut-Stammzellen helfen leukämiekranken Kindern, aber auch erwachsenen Patienten
Ärzte (noch?) gegen Einlagerung von Nabelschnurblut

Nabelschnurblut kann in Zukunft das eigene Kind schützen - versprechen private Nabelschnurbanken. Ärzte halten dagegen, dass es bislang kaum Anwendungen gibt.

Stammzellen für jede Krankheit?

Drei Arten von Stammzellen finden sich im Nabelschnurblut: Blut, Bindegewebe und Gefäßsystem werden durch sie erneuert. In der Medizin finden bislang nur die Blutstammzellen Anwendung.

Nabelschnurblut einfrieren - Pro und Contra

Nabelschnurblut kann die Gesundheit der eigenen Kinder sichern - sagen Firmen, die eine private Einlagerung anbieten. Viele Ärzte halten dagegen, dass im Augenblick noch die passenden Anwendungen fehlen.

Nabelschnurblut spenden - öffentliche oder private Banken?

Nabelschnurblut heilt viele Krankheiten, eine Spende kann Leben retten. Aber wo einlagern? Die Entscheidung zwischen öffentlichen und privaten Nabelschnurbanken fällt nicht leicht.

Etablierte Therapien

Transplantationen von Nabelschnurblut in Europa im Jahr 2016
Erbkrankheiten - Anämien und Immunschwächen

Nabelschnurblut kann Erbkrankheiten heilen, die die Funktion des Knochenmarks beeinträchtigen. Aber auch Stoffwechselstörungen können behoben werden.

Nabelschnurblut unterstützt die Therapie von Blutkrebs

Die Transplantation von Nabelschnurblut kann schwere Fälle von Blutkrebs heilen - vor allem bei Kindern, zunehmend aber auch bei Erwachsenen.

Eigenbedarf oder Fremdspende?

Blutstammzellen für die Transplantation können vom Patienten selber oder von fremden Spendern stammen - abhängig davon, welche Krankheit behandelt wird. Nabelschnurblut wird dabei meist als Fremdspende eingesetzt.

Nabelschnurblut für Erwachsene - Vermehrung macht Fortschritte

Nabelschnurblut hilft Erwachsenen mit Blutkrebs - jedoch nur, wenn gleich zwei Spender zur Verfügung stehen. Forscher versuchen daher, die Stammzellen der Nabelschnur im Labor zu vermehren.

Experimentelle Therapien

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut lassen sich in iPS-Zellen umprogrammieren
Hoffnung auf neue Therapien mit Nabel­schnur­blut

Bei Erbkrankheiten und Blutkrebs kommen Stammzellen aus der Nabel­schnur bereits zum Einsatz, doch Forscher arbeiten an weiteren Anwendungen. Ein Fokus liegt auf früh­kindlichen Hirn­schädigungen.

Zerebralparese - der mögliche Durchbruch

Nabel­schnur­blut könnte Kindern mit frühkindliche Hirnschädigungen helfen - wenn sich erste Studien bewahrheiten. Ein Erfolg wäre ein starkes Argument für die private Einlagerung von Nabelschnurblut.

Typ-I-Diabetes - Ergebnisse sind wenig ermutigend

Stammzellen aus der Nabelschnur sollen besänftigend auf das Immunsystem wirken - Ärzte hoffen daher, sie als Therapie gegen Autoimmunerkrankungen einzusetzen. Doch die ersten Studien bei Typ-I-Diabetes verliefen wenig erfolgreich.

Autismus - ein fragwürdiger Ansatz

Kann Nabelschnurblut bei Autismus helfen? Obwohl grundsätzliche Fragen noch ungeklärt sind, haben angesehene Forscher erste Studien mit Kindern gestartet.

iPS-Zellen aus Nabelschnurblut - Option für die Zukunft?

Nabelschnurblut rettet täglich Leben, iPS-Zellen in Zukunft vielleicht auch. Experten hoffen, bald die Vorzüge beider Zellarten zu vereinen.

Die Nabelschnur und ihre Stammzellen

Die Nabelschnur besteht aus festen Stützgewebe mit einer Vene und zwei Arterien
Die Nabelschnur - erste Bande zwischen Mutter und Kind

Die Nabelschnur versorgt das Kind im Mutterleib mit allen Nährstoffen, die es für eine gesunde Entwicklung braucht. Aber auch nach der Geburt kann die Nabelschnur noch wertvoll sein.

Das Gewebe der Nabelschnur enthält potente Stammzellen

Mindestens drei Arten von Stammzellen finden sich im Nabelschnur­gewebe: Endotheliale Stammzellen bilden die Blut­gefäße, epitheliale Stammzellen die äußere Amnion-Membran mesenchymalen Stammzellen das Bindegewebe.

Mesenchymale Stammzellen aus der Nabelschnur

Mesenchymale Stammzellen bevölkern das Bindegewebe der Nabelschnur. Ärzte testen ihren Einsatz bei Herzschwäche, Leberschäden und Autoimmunerkrankungen.

 

zellstoff - der Blog

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