Gentherapie – hartnäckige Probleme gefährden den Erfolg
Siebzehn Gentherapien sind in Europa zugelassen, weitere drängen auf den Markt. Doch einige Probleme bleiben – schwere Nebenwirkungen, begrenzte Wirksamkeit und hohe Kosten.
Wie wirkt eine Gentherapie?
Die Namen sind ungewohnt, die Erkrankungen selten. Gentherapien wie Zolgensma oder Vyjuvek helfen bislang nur wenigen Menschen. Doch der Eingriff ins Erbgut hat sich in der Medizin fest etabliert. Die Zahl der zugelassenen Gentherapien steigt unaufhörlich an.
Dennoch sind Gentherapien keine Wundermittel. Nur wenige können eine Krankheit vollständig heilen, die meisten lindern sie nur – mal mehr, mal weniger gut. Als Nebenwirkungen drohen schwere Entzündungsreaktionen oder ein erhöhtes Krebsrisiko. Zudem ist noch unklar, wie unser Gesundheitssystem mit der finanziellen Belastung umgehen wird.
Inhalte
1. Welche Gentherapien sind in der EU zugelassen?
Die Europäische Union hat bereits 2012 mit Glybera die erste - allerdings erfolglose - Gentherapie der westlichen Welt zugelassen. Mittlerweile ist die Zahl der verfügbaren Anwendungen auf siebzehn angewachsen. Viele weitere Therapien befinden sich in der Endphase der Entwicklung und könnten bald die Zulassung erhalten1.
Diese 17 Gentherapien haben einiges gemeinsam. Ihre Wirksamkeit ist unumstritten – solange man von ihnen keine vollständige Heilung erwartet. Sie helfen jedoch nur wenigen Menschen mit seltenen Erkrankungen. Ihr kommerzieller Erfolg ist damit nicht garantiert.
Verfügbare Gentherapien
1.1. Strimvelis heilt die Immunschwäche ADA-SCID
Die Gentherapie Strimvelis heilt die seltene Immunschwäche ADA-SCID. Kinder mit dieser Erkrankung sind Bakterien und Viren nahezu wehrlos ausgeliefert. Jährlich kommen in Europa etwa 15 Kinder mit ADA-SCID zur Welt.
Strimvelis schleust das Gen für ein fehlendes Enzym in Blutstammzellen ein, sodass diese wieder funktionierende Immunzellen produzieren können. Der Erfolg der Therapie ist so groß, dass sogar Experten offiziell von einer Heilung sprechen.
1.2. Luxturna lindert angeborene Blindheit
Die Gentherapie Luxturna verbessert die Sehfähigkeit bei einer seltenen Form der Erblindung, die auf einer Mutation im Gen RPE65 beruht. Die betroffenen Kinder leiden zunehmend unter einem Tunnelblick und können im Alter von etwa 20 Jahren vollständig erblinden. In Deutschland sind etwa 200 Menschen von dieser frühkindlichen Netzhautdystrophie betroffen.
Luxturna wird unter die Netzhaut der Augen eingespritzt und schleust ein funktionsfähiges RPE65-Gen in die Zellen des Pigmentepithels ein. In der Folge verbessert sich die Sehfähigkeit bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich. Die Einschränkungen bei Tageslicht bleiben jedoch bestehen.
1.3. Zolgensma bremst den erblichen Muskelschwund SMA
Die Gentherapie Zolgensma verbessert die motorische Entwicklung und verlängert das Leben von Kindern, die unter der spinalen Muskelatrophie (SMA) leiden. In der schwersten Form dieser Krankheit haben unbehandelte Kinder nur eine Lebenserwartung von etwa zwei Jahren, bevor sie an Atemschwäche versterben.
Zolgensma wird über eine Vene verabreicht, wandert dann ins Rückenmark und schleust das Gen SMN1 in spezialisierte Nervenzellen ein. Dieser Eingriff hält die Funktion dieser Motoneuronen aufrecht. Viele der behandelten Kinder überleben mindestens 24 Monate und können selbstständig sitzen – eine für diese Krankheit ungewöhnliche Entwicklung.
1.4. Libmeldy behebt die Entwicklungsstörung MLD
Die Gentherapie Libmeldy gleicht einen lebensgefährlichen Enzymmangel aus und ermöglicht Kindern mit metachromatischer Leukodystrophie (MLD) eine nahezu normale Entwicklung. Bei einem schweren Verlauf führt die MLD zu einem schrittweisen Verlust der geistigen und motorischen Fähigkeiten. Die Erkrankung tritt bei etwa 1 von 40 000 Neugeborenen auf.
Libmeldy schleust ein funktionsfähiges Gen des Enzyms Arylsulfatase A (ARSA) in Blutstammzellen ein. Wenn die Therapie frühzeitig erfolgt, werden die Krankheitssymptome fast vollständig unterdrückt.
1.5. Upstaza lindert die Folgen eines AADC-Mangels
Die Gentherapie Upstaza fördert die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern, die unter der seltenen Stoffwechselerkrankung AADC-Mangel leiden. Diese Kinder leiden unter schweren motorischen Störungen und sind lebenslang pflegebedürftig. Weltweit sind 250 Fälle bekannt.
Upstaza schleust das Gen für das AADC-Enzym direkt in Gehirnzellen ein. Der Eingriff ermöglicht den Kindern eine bessere Kopfkontrolle und selbständiges Sitzen, zudem werden die geistigen und sprachlichen Fähigkeiten verbessert.
1.6. Roctavian senkt das Blutungsrisiko bei Hämophilie A
Die Gentherapie Roctavian senkt die Zahl der Blutungen bei der Gerinnungsstörung Hämophilie A um etwa 80 Prozent. Unbehandelt leiden die Betroffenen unter schlechter Wundheilung und inneren Blutungen. In Deutschland leiden ungefähr 3 000 Menschen unter einer schweren Form der Hämophilie A.
Roctavian schleust das Gen für den Gerinnungsfaktor VIII in Leberzellen ein. 9 von 10 Behandelten konnten danach auf eine vorbeugende Substitutionstherapie verzichten. Nach etwa 18 Monaten sinkt die Menge des Gerinnungsfaktors VIII im Blut allerdings leicht ab.
1.7. Hemgenix senkt das Blutungsrisiko bei Hämophilie B
Die Gentherapie Hemgenix senkt die Zahl der Blutungen bei der Gerinnungsstörung Hämophilie B um etwa 60 Prozent. Diese seltene Erbkrankheit verursacht eine schlechte Wundheilung und häufige innere Blutungen. Etwa 1 von 25 000 männlichen Neugeborenen ist betroffen.
Hemgenix schleust das Gen für den Gerinnungsfaktor IX in Leberzellen ein. Etwa 9 von 10 Behandelten konnten auf eine dauerhafte Faktor-IX-Prophylaxe verzichten. Die Wirkung hält mindestens 4 Jahre lang an.
1.8. Vyjuvek lindert die Folgen der Schmetterlingskrankheit
Die Gentherapie Vyjuvek fördert die Wundheilung bei der Epidermolysis bullosa dystrophica (Schmetterlingskrankheit). Betroffene leiden unter häufigen und tiefen Hautwunden, die bereits durch geringsten Druck entstehen. Etwa 1 von 100 000 Menschen leidet unter dieser Erbkrankheit.
Vyjuvek transportiert ein intaktes Gen für das Strukturprotein Collagen in die Hautzellen und fördert so deren Verankerung im Gewebe. Hautwunden heilen dann wesentlich schneller und bleiben länger geschlossen. Die Gentherapie kann wiederholt angewendet werden.
1.9. Waskyra lindert die Folgen des Wiskott-Aldrich-Syndroms
Die Gentherapie Waskyra fördert die Bildung von Blutzellen beim Wiskott-Aldrich-Syndrom. Die Erkrankung ist durch häufige Infektionen und Blutungen gekennzeichnet. In Deutschland leben vermutlich 300 bis 500 Betroffene.
Waskyra schleust ein intaktes WAS-Gen in Blutstammzellen ein. Die Zahl der Infektionen und Blutungen nimmt danach um den Faktor 10 ab.
1.10. Die CRISPR-Therapie Casgevy lindert Sichelzellanämie und β-Thalassämie
Die Gentherapie Casgevy verändert das Erbgut von Blustammzellen bei den Erbkrankheiten Sichelzellanämie und β-Thalassämie. Eine Störung des Blutfarbstoffs Hämoglobin kann bei den Betroffenen zu Blutarmut, Organschäden und Schmerzattacken führen. Weltweit kommen jährlich etwa 300 000 bis 500 000 Kinder mit diesen Erkrankungen zur Welt.
Casgevy nutzt die Genschere CRISPR/Cas, um in den Blutstammzellen eine funktionierende Variante des Hämoglobins zu aktivieren. Bei Menschen mit Sichelzellanämie verschwanden die Schmerzkrisen dadurch nahezu vollständig. Bei der β-Thalassämie benötigten die meisten Behandelten keine regelmäßigen Bluttransfusionen mehr.
1.11. Sieben CAR-T-Zelltherapien bekämpfen Leukämien, Lymphome und Myelome
CAR-T-Zellen erkennen Krebszellen und können diese gezielt beseitigen. Die Therapien beruhen auf körpereigenen Immunzellen, die im Labor einen künstlichen Rezeptor erhalten (chimeric antigen receptor, CAR). In Deutschland sind sieben CAR-T-Zelltherapien zugelassen, die sich vor allem gegen verschiedene Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs richten.
2. Welche Risiken sind mit Gentherapien verbunden?
2.1. Der erste Tote
In den 1990er Jahren setzten Forscher große Hoffnungen in die Gentherapie. Krankheiten sollten nicht mehr notdürftig behandelt, sondern von Grund auf geheilt werden2. Dieser Ansatz sollte die Medizin revolutionieren. Doch bereits 1999, mitten in der Euphorie der Anfangsjahre, ereignete sich ein tragischer Unfall: Der 18-jährige Jesse Gelsinger starb, weil Forscher die Entwicklung zu schnell vorangetrieben hatten3.
Dieser vermeidbare Tod machte schlagartig klar, dass Gentherapien mit erheblichen Risiken verbunden sind. Die Sicherheitsbestimmungen wurden deutlich verschärft. Geldgeber verloren das Vertrauen und stellten die Finanzierung ein. Die Entwicklung wurde um Jahre zurückgeworfen.
2.2. Genfähren können Entzündungen auslösen
Forscher nutzen meist veränderte Viren, um fehlerfreie Gene in den Körper einzuschleusen. Diese Genfähren sind grundsätzlich harmlos, doch manchmal hält das menschliche Immunsystem sie weiterhin für eine Bedrohung. Die Folge können massive Abwehrreaktionen und schwere Entzündungen sein. Auch Jesse Gelsinger starb an einer solchen Überreaktion.
Inzwischen haben Forscher neue Genfähren entwickelt, die deutlich seltener zu Entzündungen führen. Vor allem die sogenannten AAV-Genfähren haben dazu beigetragen, dass Todesfälle nach Gentherapien heute selten sind. Dennoch ist die Gefahr noch nicht ganz gebannt4. So starb im Jahr 2025 ein Mensch, weil die Kombination von AAV-Genfähren mit einem neuen Medikament vermutlich unerwartete Wirkungen entfaltete.
2.3. Retrovirale Genfähren erhöhen das Krebsrisiko
Andere Genfähren können das Erbgut schädigen. Dies betrifft vor allem retro- und lentivirale Vektoren, die sich direkt in die Chromosomen einlagern. Wenn sie ihre Fracht an der falschen Stelle absetzen, können im schlimmsten Fall Krebszellen entstehen. Immer wieder sind Teilnehmer von Gentherapie-Studien an Blutkrebs erkrankt, einige auch daran gestorben.
Auch bei der Entwicklung lentiviraler Genfähren gab es große Fortschritte. Das Krebsrisiko ist deutlich gesunken, ernste Vorfälle gab es in den letzten Jahren kaum noch. Um das Restrisiko weiter zu senken, ist ihr Einsatz jedoch vor allem auf ex-vivo-Therapien beschränkt.
3. Wie wirksam sind Gentherapien?
3.1. Die erste Gentherapie hatte nur einen Patienten
Ein weiteres hartnäckiges Problem ist die oft eingeschränkte Wirksamkeit. Bestes Beispiel ist Glybera, die im Jahr 2012 als erste Gentherapie der westlichen Welt zugelassen wurde. Sie sollte eine seltene Stoffwechselkrankheit behandeln, die schwere Entzündungen der Bauchspeicheldrüse verursacht.
Glybera konnte zwar die Symptome der Krankheit lindern, von einer Heilung war die Therapie jedoch weit entfernt. Am Ende fand Glybera nur eine einzige Patientin – viel zu wenig für einen wirtschaftlichen Erfolg. Der Hersteller uniQure hat Glybera deshalb im Oktober 2017 wieder vom Markt genommen.
3.2. Eher Linderung als Heilung
Einige aktuell verfügbare Gentherapien zeigen ebenfalls nur eine begrenzte Wirkung. So lindert Luxturna zwar eine angeborene Form der Erblindung, die Sehfähigkeit bleibt aber weiterhin stark eingeschränkt. Roctavian kann die schlimmsten Folgen von Hämophilie B zwar fast vollständig unterbinden, ist aber kaum wirksamer als andere etablierte Therapien. Und CAR-T-Zelltherapien helfen meist nur der Hälfte der Behandelten.
Es gibt allerdings auch Gentherapien, die einer Heilung sehr nah kommen. Früh genug angewendet, kann Libmeldy Kindern mit einer metachromatischen Leukodystrophie eine annähernd normale Entwicklung ermöglichen. Und Strimvelis kann bei der Immunschwäche ADA-SCID die natürlichen Abwehrkräfte nahezu vollständig wiederherstellen.
3.3. Wie lange hält die Wirkung an?
In der Theorie sollten Gentherapien ihre Wirkung nicht verlieren. Retro- und lentivirale Genfähren werden diesem Anspruch vermutlich auch gerecht: Sie bauen sich direkt in das Erbgut von Blutstammzellen ein und werden mit jeder Zellteilung weitergereicht. Gentherapien wie Strimvelis und Libmeldy sollten daher lebenslang wirksam bleiben.
Anders sieht es bei Therapien aus, die AAV-Genfähren nutzen. Diese liegen getrennt vom Erbgut vor und könnten bei einer Zellteilung verloren gehen. Bei Roctavian gibt es tatsächlich erste Anzeichen, dass die Wirkung nach 18 Monaten langsam nachlassen könnte.
Es ist allerdings noch zu früh, um verlässliche Aussagen über die Wirkdauer von Gentherapien zu treffen. Da fast alle Anwendungen erst vor wenigen Jahren entwickelt wurden, fehlt dafür die notwendige Beobachtungszeit.
4. Hohe Kosten erschweren die Anwendung
4.1. Warum sind Gentherapien so teuer?
Gentherapien sind sehr teuer. Schon Glybera kratzte im Jahr 2012 an der Million-Euro-Grenze, Zolgensma zur Therapie der spinalen Muskelatrophie kostet heute fast das Doppelte. Die aktuell teuerste Gentherapie ist Upstaza mit rund 3,5 Millionen Euro für eine einmalige Anwendung.
Die Hersteller begründen diese hohen Preise häufig mit den hohen Entwicklungskosten, die auf wenige Patienten umgelegt werden müssen. Zudem ist die Herstellung von Gentherapien oft sehr teuer. Schließlich argumentieren die Firmen auch, dass Gentherapien langfristig Geld sparen: Bei der Hämophilie zum Beispiel ist die bisherige Behandlung auf lange Sicht wesentlich teurer.
4.2. Wie können Gesundheitssysteme damit umgehen?
Auch wenn Gentherapien langfristig Geld sparen sollten, werden die Kosten auf einen Schlag fällig. Dadurch entstehen kurzfristig hohe finanzielle Belastungen, für die unser Gesundheitssystem nicht ausgelegt ist. Neue Finanzierungsmodelle sollen Abhilfe schaffen, etwa die Verteilung der Kosten auf mehrere Jahre oder eine erfolgsabhängige Vergütung.
Doch noch ist dieses Problem nicht gelöst – mit weitreichenden Folgen. Im Jahr 2021 zog die US-Firma Bluebird Bio ihre Gentherapien Zynteglo und Skysona vom europäischen Markt zurück5 , weil die Preisverhandlungen mit den Krankenkassen gescheitert waren. Und aufgrund der geringen Nachfrage stellte der US-Konzern Pfizer 2025 den Verkauf von Durveqtix ein6.
Günstiger werden Gentherapien wohl erst, wenn sie aus ihren Nischen herauswachsen. Bei häufigen Erkrankungen genügen auch geringere Verkaufspreise, damit die Firmen angemessene Gewinne erwirtschaften können. Doch die Entwicklung von Therapien gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Morbus Parkinson oder häufige Krebsformen steht auch nach 30 Jahren intensiver Bemühungen noch am Anfang.
Teil 2/3: Warum dauert die Entwicklung so lange?
Teil 3/3: Warum sind Gentherapien so teuer?
2 Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften, Somatische Gentherapie: Medizinisch-Naturwissenschaftliche Aspekte, Stand Januar 2024 (Link)
alle Referenzen anzeigen
3 J. Wilson, A History Lesson for Stem Cells, Science 2009, vol. 324, pp. 727-8 (Link)4 G. Conroy, How viruses are driving the gene-therapy renaissance, Nature, Dezember 2022 (Link)
5 J. Bell, Bluebird to wind down business in Europe amid gene therapy struggles, BioPharmaDive, August 2021 (Link)
6 A. Liu, Pfizer discontinues hemophilia treatment Beqvez, emptying its gene therapy portfolio, Fierce Pharma, Februar 2025 (Link)
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